Historie
Historie
| 1857 |
Die Hessen-Nassauische Rheinhütten-Gesellschaft wird als Hochofenwerk gegründet. |
| 1861 |
Umwandlung in eine Eisengießerei |
| 1869 |
Die zur Eisen- und Stahlgießerei umgewandelte Rheinhütten Gesellschaft wird von Prof. Dr. Ludwig Beck übernommen.
Prof. Dr. Ludwig Beck, geboren am 10. Juni 1841 in Darmstadt,
war Eisenhüttenfachmann. Professor Dr. Ludwig Beck ist aber nicht nur ein erfolgreicher Wissenschaftler (sein 5-bändiges Hauptwerk "Die Geschichte des Eisens" gilt heute noch als Standardwerk). Er ist auch Vorreiter im sozialen Bereich, denn schon lange vor Bismarcks Sozial-gesetzgebung führt er eine betriebliche Kranken- und Altersversorgung ein.
Die Belegschaft der "Rheinhütte Ludwig Beck & Co.", wie das Unterneh-men fortan heißt, wächst rasch. Schwerpunkt der Produktion liegt nun auf der Fertigung von Gussteilen, der mechanischen Bearbeitung und allgemeinem Maschinenbau. |
| 1882 |
Die Rheinhütte gießt Maschinen- und Rohrteile für die benachbarten chemischen Fabriken Kalle, Albert und Dyckerhoff |
| 1899 |
Der technische Verlag Vieweg verlegt die 5-bändige Geschichte des Eisens von Prof.Dr. Ludwig Beck |
| 1900 |
Beginn der Entwicklung von korrosionsbeständigen metallischen Werkstoffen |
| 1909 |
Erstmalig gelingt die Herstellung des säurefesten Siliziumgusses
mit hohem Si-Gehalt. Dieser Werkstoff ist selbst in der heutigen
Zeit noch einer der resistentesten Werkstoffe.
In diesem Jahr übernimmt Dipl.-Ing. Wilhelm Beck (geb. 16. Mai 1881) von seinem Vater die Geschäftsleitung und betreibt den weiteren Ausbau und die Modernisierung der mechanischen Betriebsstätten. Die schwierigen Jahre des Ersten Weltkrieges übersteht die Rheinhütte, die bei Kriegsende nur noch über 125 Mitarbeiter verfügt, dank zahlreicher Neuentwicklungen. |
| 1918 |
Am 23. Juli verstirbt Prof. Dr. Ludwig Beck |
| 1920 |
Die Rheinhütte entwickelt die ersten Zementschlammpumpen. |
| 1924 |
Rheinhütte entwickelt die stopfbüchslose, hydrodynamisch abgedichtete Chemie-Kreiselpumpe. |
| 1925 |
Die ersten Chemiepumpen aus Siliziumguss werden gebaut und eingesetzt. Seit dem Jahr 1925 präsentiert die Rheinhütte in ununterbrochener Folge ihre Produkte auf der ACHEMA, der weltgrößten Ausstellung für Chemisches Apparatewesen. |
| 1932 |
Entwicklung und Fertigung der ersten Rheinhütte-Chemie-Armaturen Das Pumpenprogramm der Rheinhütte umfasst inzwischen Pumpen aus Siliziumguss, Grauguss, Rotguss, Stahlguss, Edelstahl, Bronzen und Hartblei |
| 1944 |
Auch während des Zweiten Weltkrieges lenkt Wilhelm Beck die Geschicke des Unternehmens. Als Bruder von Generaloberst Ludwig Beck wird er unmittelbar nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 in Sippenhaft genommen. |
| 1945 |
Volldemontage der Rheinhütte. Allerdings erlaubt die Alliierten-Kommission schon bald den Wiederaufbau. |
| 1950 |
Die weltweit sprunghafte Entwicklung der chemischen Industrie veranlasst die Rheinhütte eine internationale Vertriebsorganisation aufzubauen. |
| 1963 |
Die Geschäftsführung der Rheinhütte wird von Dipl.-Ing. Walter Beck übernommen. |
| 1970 |
Inbetriebnahme einer modernen Edelstahlgießerei. Gleichzeitig wurden neue Forschungslaboratorien und eine unabhängige Qualitäts-Sicherungsstelle geschaffen. |
| 1978 |
Durch die Beteiligung an der VKP in Rennerod wird das Lieferprogramm durch Kunststoffpumpen erweitert. |
| 1988 |
Die Friedrichsfeld-Gruppe, heute FRIATEC AG, übernimmt die
Rheinhütte und sichert die Existenz des ehemaligen Familien-unternehmens. In der Folgezeit wird die Wirtschaftskraft der Rheinhütte durch Konzentration auf das Kerngeschäft, den Chemiepumpenbau, sowie durch die Verlagerung der Gießerei nach Portugal erheblich gestärkt. Durch Übertragung des Friedrichsfelder Keramik-Pumpenprogramms, dem ältesten Chemiepumpenprogramm der Welt, erhält die Rheinhütte am Standort Wiesbaden neue Impulse. |
| 1993 |
Eröffnung des ersten Service-Centers in Wiesbaden. |
| 1994 |
Zertifizierung nach DIN ISO 9001 |
| 1998 |
Übernahme der FRIATEC AG durch die englische Glynwed
Gruppe, Mitglied im Firmenverbund der Glynwed Pipe Systems. |
| 2001 |
Die Glynwed Pipe Systems wird von der belgischen Etex-Gruppe
übernommen. |
| 2003 |
Die Etex-Gruppe wird geteilt. Die Unternehmensbereiche Technische Kunststoffe, Technische Keramik und Maschinenbau erhalten einen neuen Namen: Aliaxis. Eine internationale Gruppe mit weltweit 12.000 Mitarbeitern in 88 Unternehmen. Präsent in 37 Ländern aller Kontinente. |
| 2007 |
150-jähriges Firmenjubiläum |
